Über das Warten und wie ich es hasse

Warten – irgendwie wartet man ständig auf irgend etwas oder – noch viel schlimmer – auf irgend jemanden. Gibt es eigentlich sinnloseres Vergeuden von Lebenszeit? Da sitze ich ja lieber in einem fensterlosen Raum ohne Möbel und schaue mir die Rauhfasertapete an, als das ich auf jemanden warten muss.

Was könnte man während der Wartezeit so alles erledigen? Aber kann man nun etwas Neues beginnen? Oder würde man gleich unterbrochen? Man weiß es erst dann mit Sicherheit, wenn das Warten beendet ist.

Ob der Andere das weiß, das ich warte? Wenn ich wüsste, dass jemand auf mich wartet, würde ich mich beeilen, damit sein Warten schnell endet. Das nenne ich Höflichkeit. Aber das ist ein anderes Thema …

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Metzgerei Schreiber – Worscht ohne Fisimatenten

Wieder mal beim Schreiber in der Frankfurter Kleinmarkthalle gewesen. Bin ich froh, dass es die noch gibt. Es würde die Welt ärmer machen.

Und ich lese jedes mal beim Bitte von links anstellen, damit der Verkauf unseres Nachbarn nicht gestört wird!-Anstehen das Poster mit den Frankfurter Sprüchen.

Metzgerei Schreiber Kleinmarkthalle Frankfurt

Das sei Nostalgie? Klar, was sonst? Aber wer weiß heutzutage noch, was Fisimatenten sind?

Es geht de Mensche wie de Leut

“Food, Inc. – Was essen wir wirklich?” gesehen auf 3sat

Erschreckend! Von über 1000 Schlachthöfen in den USA wurde auf ganze 13 (?) reduziert. Die Folge: Ein einzelner Burger kann Fleisch von mehreren Tausend Tieren enthalten, die an einem Tag in einem dieser Schlachthöfe verarbeitet werden. Da verliert man endgültig die Lust auf Systemgastronomie.

Inhalt der Sendung bei 3sat online.